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bekannte Versender, bekannte Lieferanten, reglementierte Beauftragte, reglementierte Lieferanten, Transporteure, geschäftliche Versender

Sicherheitsstatus bei Sendungen aus Drittstaaten

Hinweise zum Sicherheitsstatus bei ACC3 - Sendungen
 

Wir weisen darauf hin, dass gemäß Ziffer 6.8.2.3. des Anhangs der VO 859/2011 der Sicherheitsstatus von Sendungen, die aus Drittstaaten in die Europäische Union eingeflogen werden, in den Begleitunterlagen entweder in Form eines Luftfrachtbriefs, gleichwertiger postalischer Unterlagen oder in einer gesonderten Erklärung — entweder elektronisch oder schriftlich — anzugeben ist.

Möglich sind aktuell:
— ‚SPX', d. h. sicher für Passagierflugzeuge, Nurfrachtflugzeuge und Nurpostflugzeuge, oder
— ‚SCO', d. h. sicher ausschließlich für Nurfrachtflugzeuge und Nurpostflugzeuge, oder
— ‚SHR', d. h. sicher für Passagierflugzeuge, Nurfrachtflugzeuge und Nurpostflugzeuge gemäß den Anforderungen für Fracht mit hohe Risiken;

 

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es nicht erforderlich, den Grund für die Erteilung des Sicherheitsstatus anzugeben.
Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich dies zukünftig ändern wird.

 

Schulung Betriebspersonal (PaK) 3+1h gem. 11.2.3.9 

Die interne Schulung des eigenen Personals (sog. PaK - Personal aller Kategorien) durch Sicherheitsbeauftragte ist zeitlich befristet!
 

Info laut LBA:


• Die interne Schulung von Personal – ohne Ausbilderzulassung - ist eine zeitlich beschränkte Interimslösung.
• Die Schulung von Personal durch den Sicherheitsbeauftragten wird nur bis zur Festlegung der nationalen Schulungsvorgaben, maximal jedoch bis zum 31.03.2013 akzeptiert.

 

LBA schreibt alle Firmen welche sich im Zulasssungsverfahren befinden an. 

Mit Schreiben vom 25.10.2012 werden alle Firmen welche beim LBA einen Antrag auf Zulassung zum bekannten Versender gestellt haben erneut angeschrieben. Das LBA weißt auf die ablaufende Frist hin und die notwendige, zeitliche Komponente um den Antrag vorzubereiten.
Ebenso wird darauf hingewiesen, dass eine physische Kontrolle der zu versendenden Waren nicht immer möglich ist.
 
Aber lesen Sie selbst:
 
"Sehr geehrte Damen und Herren,
 

Sie haben gegenüber dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA) Interesse an einer Zulassung als bekannter Versender (bV) bekundet. Ein Sicherheitsprogramm sowie die weitergehenden Unterlagen liegen uns derzeit von Ihnen leider noch nicht vor.

Im Hinblick auf die am 25. März 2013 auslaufende Übergangsfrist machen wir Sie darauf aufmerksam, dass die bisher gezeichneten Sicherheitserklärungen an diesem Tag ihre Gültigkeit verlieren werden.

 

Daraus folgt, dass die Unternehmen, die bis zu diesem Zeitpunkt keine behördliche Zulassung zum bV erlangt haben, ihre Luftfrachtsendungen vor Verladen in ein Flugzeug zusätzlichen Kontrollen (röntgen, durchsuchen von Hand, etc.) unterziehen müssen. Wir bitten dabei zu bedenken, dass eine nachträgliche Kontrolle von Sendungen infolge der physischen Beschaffenheit sowie aus sonstigen Gründen oft nicht möglich ist.

Darüber hinaus sind mit diesen Kontrollen Kosten sowie ggf. Zeitverzögerungen verbunden.

 

Da erfahrungsgemäß im Durchschnitt etwa drei bis sechs Monate für die Erstellung des Sicherheitsprogramms benötigt werden, legen wir Ihnen nahe zu überlegen, ob Sie die behördliche Zulassung als bV benötigen und bei Bedarf die erforderlichen Unterlagen zeitnah einzureichen.

 

Dabei gilt grundsätzlich: je früher die Unterlagen beim LBA vollständig vorliegen desto schneller kann das Zulassungsverfahren abgeschlossen werden.

 

Zusätzliche Informationen finden Sie unter www.lba.de => Luftsicherheit => Bekannte Versender."

 

Die Zeit wird knapp...

 

 

bekannter Versender an bekannter Versender auf „on hold"

Das Luftfahrtbundesamt (LBA) hatte Anfang September auf seiner Homepage bekannt gegeben, dass nun Lieferungen von bekannten Versendern an bekannte Versender im Rahmen der sicheren Lieferkette möglich sind. Wie wir nun erfahren haben, meldeten einige EU Mitgliedsstaaten über die EU-Kommission Bedenken bezüglich dieser Vorgehensweise an. Deshalb kann das neue Prozedere vorerst nicht angewandt werden, bis die weiteren Prüfungen abgeschlossen sind. Wann die Stellen innerhalb der EU zu einem Ergebnis kommen, kann nicht abgeschätzt werden.

LBA befrägt über 460 zugelassene Bekannte Versender

 

 

Das Luftfahrtbundesamt hatte von den aktuell zugelassenen 460 Unternehmen das jährliche Luftfrachtvolumen abgefragt. Es haben sich 350 Unternehmen gemeldet welche ein Jahresvolumen von ca. 140.000 Tonnen darstellen. Dies sind nur 6% der jährlichen 2,3 Millionen Tonnen welche jährlich in Deutschland per Luftfracht versendet werden.
 

Diese Nachrichten stimmen uns nicht optimistisch, hier ist mit erheblichen Engpässen bei der ‚Behandlung‘ der Luftfracht am Flughafen ab Ende März 2013 zu rechnen, da die aktuellen Röntgenkapazitäten nicht ausreichen.