Newsletter

bekannte Versender, bekannte Lieferanten, reglementierte Beauftragte, reglementierte Lieferanten, Transporteure, geschäftliche Versender

Doppelzulassung an einem Betriebsstandort möglich

Ab sofort besteht die Möglichkeit, an einem Betriebsstandort sowohl die Zulassung als bekannter Versender wie auch reglementierter Beauftragter zu erhalten (Doppelzulassung).

Hierbei ist folgendes zu beachten:

  1. Das Unternehmen muss seine Prozesse am betreffenden Betriebsstandort zwischen bekanntem Versender und reglementiertem Beauftragten klar trennen. Aufgrund dessen müssen jeweils unabhängige Sicherheitsbeauftragte im Rahmen der unterschiedlichen Prozesse benannt werden.
  2. In-Sich-Geschäfte dürfen nicht durchgeführt werden. Ein Unternehmen mit seinem Status als reglementierter Beauftragter darf nicht den Sicherheitsstatus „SPX by KC“ oder "„SPX by x-ray,..." für Luftfrachtsendungen des "eigenen" bekannten Versenders vergeben.
  3. Die Luftfrachtsendungen dieses "eigenen" bekannten Versenders können im Status "sicher" nur an einen unternehmensfremden reglementierten Beauftragten übergeben werden.
  4. Als reglementierter Beauftragter kann dieses Unternehmen lediglich Luftfrachtsendungen von unternehmensfremden bekannten Versendern "sicher" bearbeiten.
  5. Für die Doppelzulassung müssen ein Antrag auf Zulassung als bekannter Versender und ein Antrag auf Zulassung als reglementierter Beauftragter einschließlich entsprechender Sicherheitsprogramme beim LBA eingereicht werden.

 

Quelle: LBA

 

 

Bekannter Versender – wird Starttermin auf 29.04.2013 verschoben?

Der Start der verschärften Sicherheitsvorschriften für Luftfrachtverlader verschiebt sich möglicherweise vom 25.3. auf den 29.4.2013 - auf diesen Tag haben sich zumindest einige EU-Nachbarländer eingestellt.

 

Nach Informationen der Zeitschrift DVZ kommt der sogenannte Aviation Security-Arbeitskreis der EU-Kommission in diesen Tagen zusammen, um einen einheitlichen Termin festzulegen. Auch wenn nach Ansicht von Experten an der Gültigkeit des 25.3.2013 rechtlich kein Zweifel besteht, so ist dennoch unklar, ob sich Deutschland nicht in letzter Minute dem Vorgehen der Nachbarländer anschließt.

 

Am 25.3.2013 verliert der bisherige Status des Bekannten Versenders (BV) seine Gültigkeit. Alle Sendungen von Verladern, die sich bis dahin nicht vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) als BV nach neuen Regeln haben zertifizieren lassen, müssen einer kostspieligen Sicherheitskontrolle unterzogen werden. Die deutsche Wirtschaft plädiert für einen einheitlichen Starttermin.

 

Quelle: IHK, Frankfurt

 

 

35h Schulung für den zuständigen Beauftragten beim geschäftlichen Versender

04. November 2013

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat offiziell bekannt gegeben, dass der zuständige Beauftragte (Luftsicherheitsbeauftragter) beim geschäftlichen Versender auf Grundlage der VO (EU) Nr. 185/2010 Anhang Kapitel 11.2.2 i.V.m Kapitel 11.2.5 zu schulen ist.

Der Mindest-Stundenansatz für die Schulung des Sicherheitspersonals, das die allgemeine Verantwortung dafür trägt, dass ein Sicherheitsprogramm und seine Durchführung den allgemeinen Vorschriften entspricht, beträgt nach derzeitiger Rechtslage 35 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.
Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) legt für die Durchführung der Schulungen im Sinne der VO (EU) Nr. 185/2010 von zuständigen Beauftragten (Luftsicherheitsbeauftragten) bei geschäftlichen Versendern eine Frist bis zum 31. März 2014 fest. Das heißt alle geschäftlichen Versender müssen zu diesem Stichtag seine zuständigen Beauftragten (Luftsicherheitsbeauftragten) geschult haben. Ansonsten laufen diese Gefahr Ihren Status durch das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) zu verlieren.
Auch ein Sicherheitsprogramm ist durch den geschäftlichen Versender zu erstellen. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) stellt jedoch kein Muster zur Verfügung. Umso wichtiger ist es daher ein schlüssiges Sicherheitsprogramm zu erstellen, welches einer vor-Ort-Kontrolle durch das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) standhält.

Bereits im Juni diesen Jahres bat das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) alle reglementierten Beauftragten (Luftfrachtspediteure) eine vollständige Liste der anerkannten geschäftlichen Versender zur Verfügung zu stellen. Diese Listen beinhalten die Anschrift des geschäftlichen Versenders und Kontaktdaten des jeweiligen Ansprechpartners.

Somit hat sich das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) schon Mitte diesen Jahres alle relevanten Informationen für eine mögliche vor-Ort-Kontrolle beim geschäftlichen Versender eingeholt.

Die FR8 solutions GmbH unterstützt Unternehmen die Zulassung schnell und kostengünstig zu erreichen.

Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, sichere Lieferketten aufzubauen (bekannter Versender, reglementierte Beauftragter, geschäftlicher Versender, ISO 28000, TAPA), Prozesse zu implementieren, und Unternehmen langfristig zu begleiten. FR8 solutions übernimmt dabei auf Wunsch die komplette Projektabwicklung.

Zusätzlich führt die FR8 solutions Akademie auch die notwendigen Mitarbeiter-schulungen durch.

 

 

 

Bekannter Versender: Stichtag doch nicht der 25. März?

 

Derzeit gibt es offenbar unterschiedliche Auffassungen darüber, wann die neuen Luftfrachtsicherheits-Regularien nach Verordnung (EU) Nr. 185/2010 angewendet werden müssen. Dies berichtete das Logistik-Fachmagazin VerkehrsRundschau in seinem Newsletter.

Wie das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) der VerkehrsRundschau auf Anfrage mitteilte, sind einige EU-Staaten aufgrund unterschiedlicher Interpretation der Verordnungstexte von unterschiedlichen Terminen ausgegangen. Während deutsche Behörden stets den 25. März 2013 als Stichtag für die Anwendung der neuen Sicherheitsvorgaben ansahen, gehen andere Länder vom 29. April aus.

Laut BMVBS prüfe die EU-Kommission derzeit Maßnahmen, um einen einheitlichen Termin für alle EU-Staaten zu finden. Welcher Termin das sein wird und wann die EU-Kommission einen möglichen neuen Termin verkünden will, stehe noch nicht fest.

Eigentlich – so die deutsche Lesart – sollte ab dem Stichtag 25. März nur solche Luftfracht als sicher gelten, die von einem als „Bekannter Versender“ zertifizierten Unternehmen stammt. Andernfalls müsste die Ladung einer Sicherheitskontrolle unterzogen werden. Eine Verschiebung des Termins auf einen späteren Zeitpunkt hätte laut einem Sprecher des Ministeriums keine nachteiligen Auswirkungen auf deutsche Behörden oder Unternehmen, die sich auf den 25. März eingestellt hatten. (diwi) Quelle: gefahrgut-online.de

Internes Audit Bekannter Versender (BVSP)

 

Die Zeit ist Reif. Nach den ersten 12 Monaten nach der Zulassung sind die ersten Bekannten Versender schon dabei das interne Audit durchzuführen. FR8 solutions unterstützt dabei Ihre Kunden und hat schon die ersten Audits erfolgreich durchgeführt.

Auch hier zeigt sich, dass eine regelmäßige Überprüfung Sinn macht und das BVSP nicht nur vom LBA zugelassen sein muss sondern die Prozesse auch entsprechend gelebt und umgesetzt sein müssen.

 

Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass das LBA schon über 30 neue Mitarbeiter im Referat S6 – ‚laufende Aufsicht‘ eingestellt hat. Diese überprüfen die Einhaltung des BVSP und der darin beschriebenen Prozesse. Sollten diese lückenhaft sein und das LBA-Team dies aufdecken, so ist die Zulassung in Gefahr.

 

Quelle: FR8 solutions GmbH